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27.09.2016

Tennet veröffentlich geplanten Trassenverlauf

Die umstrittenen Stromtrassen "SuedLink" und "SüdOstLink" nehmen konkrete Form an. Die Stromnetzbetreiber Tennet und Transnet haben ihre Vorschläge für den Bau gigantischer unterirdischer Stromtrassen quer durch Deutschland vorgelegt. Das Projekt gilt als wichtiger Bestandteil der Energiewende.

Die Karte zeigt, wie die Trassen nach dem Vorschlag der Betreiber verlaufen sollen (Klick auf´s Bild vergrößert):

Das neue Sprecherteam des Aktionsbündnisses gegen die Süd-Ost-Trasse stellt sich vor

Sprecherin und Ansprechpartnerin:

  • Dörte Hamann (E-Mail: pressestelle@stromautobahn.de)

Weitere Mitglieder des Sprecherteams sind:

  • Markus Birkner
  • Anita Dieminger
  • Hubert Galozy
  • Matthias Grobleben
  • Dr. Jürgen Rupprecht

Das Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse stellt seine Arbeit verstärkt unter das Motto „Für eine dezentrale Energiewende – gegen überdimensionierten Netzausbau!“.

Die Entscheidung, dass ein großer Teil der Süd-Ost-Passage als Erdkabel verlegt werden soll, ändert nichts an der Tatsache, dass diese Trasse eine dezentrale Energiewende konterkariert. Ungeachtet des geplanten Verlaufs werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, überflüssige Stromleitungen zu verhindern. Dazu zählen auch Wechselstrom-Leitungen, die im Zuge dieses völlig überdimensionierten europäischen Netzausbaus geplant werden. Denn die Süd-Ost-Trasse kann man nur verhindern, indem man sie als Teil eines fehlgeleiteten Gesamtsystems versteht und hinterfragt.

Die geplante EEG-Reform der Bundesregierung verurteilen wir als unvernünftige Vollbremsung bei der notwendigen Energiewende. Dass die Deckelung der Windkraft im Norden wegen angeblich fehlender Stromnetze notwendig ist, halten wir für eine unzulässige Schutzbehauptung. Diese Planung schützt die schädlichen konventionellen Energien, die im Übermaß vorhanden sind und die die bestehenden Leitungen verstopfen.

Wir begrüßen die Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Bürgerinitiativen gegen SuedLink, dem Bund Naturschutz, dem Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. sowie den zahlreichen Organisationen, die sich gegen eine klimafeindliche und gesundheitsgefährdende Kohle- und Atomenergieerzeugung aussprechen und die aktiv für eine dezentrale Energiewende mit hundert Prozent Erneuerbaren eintreten.

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